Huawei spionage software


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Künftige Schlüsseltechnologien wie etwa das autonome Fahren oder die Vernetzung von Maschinen in der Industrie können von diesen Bedingungen profitieren. Weltweit gibt es ein Wettrennen darum, wer die Technologie als erstes flächendeckend einführt. Hinzu kommt, dass der Konzern seit Längerem unter besonderer Beobachtung westlicher Geheimdienste steht. In Sicherheitskreisen wird seit Wochen darauf verwiesen, dass es bisher keine Hinweise auf eine Manipulation der Huawei-Geräte zur Spionage gebe.

Eine Frage des Vertrauens

Gleichzeitig wird das Risiko betont, das durch spätere Software-Updates entsteht. Dabei richten sich die Bedenken nicht allein gegen Huawei als Firma. Was den Experten viel mehr Sorge bereitet, ist der chinesische Staat, der sich generell Zugriff auf Daten der Unternehmen vorbehält. Kein chinesisches Unternehmen kann sich diesem Einfluss widersetzen. Das Ausloten der Möglichkeiten befinde sich noch im Anfangsstadium und die Umsetzung könnte sich als kompliziert erweisen, sagten vier EU-Vertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Ob ein Ausschluss von Huawei infrage kommt, soll geprüft werden.

Zu welchem Ergebnis die Politiker kommen werden, ist noch völlig offen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Falls die Bedenken gegenüber einer chinesischen Beteiligung am Netzausbau weiterhin zunehmen, könnten die Länder entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Ein mögliches Vorgehen der Kommission wäre, ein Gesetz für I T-Sicherheit von auf die neuen 5G-Netze auszuweiten und diese somit als kritische Infrastruktur einzustufen, berichtet Reuters.

Huawei selbst weist sämtliche Spionagevorwürfe natürlich zurück. Der Elektronikkonzern bekommt sogar Beistand aus der deutschen Wirtschaft. In einer Erklärung regten die Bonner unter anderem eine herstellerunabhängige Zertifizierung für alle kritischen Infrastrukturelemente vor deren Markteinführung an. Basis sollen dabei Tests durch unabhängige Prüflabore unter staatlicher Aufsicht sein.

Zudem sollen sogenannte Quellcodes hinterlegt werden, damit Betreiber Schwachstellen beseitigen können. Die Telekom nehme die Debatte um die Sicherheit von Netzelementen chinesischer Hersteller sehr ernst. Die Telekom erklärte weiter, sie greife bei den Netzwerkelementen auf mehrere Hersteller zurück. Das Problem ist: Es fehlt an Alternativen im Telekomsektor. Gerade beim 5G-Ausbau, der nun mit Hochdruck vorangetrieben werden soll, sind Politik und Wirtschaft auf eine gute Zusammenarbeit mit den Chinesen angewiesen.

Ein Ausfall Huaweis könnte nicht von anderen Ausrüstern kompensiert werden, so die Befürchtung. Der 5G-Ausbau würde sich erheblich verzögern. Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel. Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung. Ihre Meinung zählt!

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Nützlicherweise hat jedoch Peking auch in einem brisanten Gesetz aus dem Jahr klargestellt, das Huawei nicht unabhängig ist. Sind die Europäer dazu überhaupt in der Lage? Benner: Huawei hat sehr erfolgreich in Forschung und Entwicklung investiert. Nokia und Ericsson selbst sagen aber, dass sie im Bereich der Netzausrüstung — um den es hier geht — durchaus ähnlich viel investiert haben wie Huawei.


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Zum anderen stellt sich die Frage, ob wir es in Deutschland wirklich so eilig mit dem 5 G-Aufbau haben, wie das manche behaupten. Es besteht also kein Grund zur Panik, wir verlieren sicher nicht den Anschluss, selbst wenn wir ein ganzes Jahr verlieren sollten. Diese können wir schnell auch ohne Huawei bauen. Benner: Wenn wir jetzt Huawei-Technik einkaufen, dann sparen wir zwar möglicherweise kurzfristig Geld.

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Doch langfristig werden viel höhere Kosten anfallen, wenn wir gleichzeitig gewährleisten wollen, dass wir unsere Netzautonomie behalten und die Sicherheit nicht gefährdet ist. Wenn eine Behörde wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI künftig die ganze Technik der Chinesen überwachen will, dann geht das nur mit einer erheblichen Aufstockung ihrer Ressourcen. Benner: Huawei macht starke Lobbyarbeit in Deutschland. Und die einzelnen Akteure, die für Huawei sind, haben aus ihrer jeweiligen Warte durchaus gute Gründe dafür.

Netzanbieter wie die Deutsche Telekom wiederum wollen die eigenen Kosten möglichst niedrig halten — das geht natürlich am besten, wenn sie nur Dumpingpreise zahlen müssen. Das Sabotagerisiko ist für die Telekom dabei von nachrangiger Bedeutung. Aber nochmal: Das ist die Perspektive eines einzelnen Unternehmens.

Huawei - Hersteller Telekommunikationstechnik | heise online

Hier aber geht es um eine politische, eine gesamtgesellschaftliche Frage: Wollen wir dem chinesischen Parteistaat die Möglichkeit einräumen, eine so kritische Infrastruktur zu sabotieren? Aber die Befürworter scheinen gegenwärtig Oberwasser zu haben.

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Denn zum einen wollen sie möglichst viel Geld mit der Versteigerung der 5 G-Lizenzen verdienen und haben diese Gelder sogar schon in den Haushalt eingeplant. Und je billiger der Netzausbau wird, desto mehr kann der Staat von den Netzanbietern für die Frequenzen verlangen.

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Das beginnt ganz oben. Angela Merkel selbst scheint bereit, das Sabotagerisiko in Kauf zu nehmen, um einen Konflikt mit China zu vermeiden. Nur wenige Länder, etwa Portugal und Malta, haben sich eindeutig für eine Beteiligung Huaweis ausgesprochen. Andere sind eher dagegen, hierzu zählt zum Beispiel Tschechien. Sollten sie das tun, dann hätte das Signalwirkung für den Rest Europas. Benner: Wir müssten vor allem Australien danken.

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Das ist ihnen sicherlich nicht leicht gefallen, denn Australien pflegt ebenfalls enge Handelsbeziehungen zu China. Und sie zahlen schon jetzt einen Preis, weil China als Vergeltung den Kauf von Rohstoffen aus Australien reduziert hat. Das übernehmen wie gesagt vor allem die Europäer. Eine deutlichere Antwort gibt es eigentlich nicht: Es handelt sich für Australien um eine Entscheidung, die rein aus Gründen der nationalen Sicherheit getroffen wurde. Und sie zeigt uns einmal mehr die Dringlichkeit, unsere Linie bei 5 G zu überdenken. Noch ist ja nichts endgültig entschieden, auch in Deutschland nicht.

Benner: Nein, das ist nicht unbedingt nötig und wäre auch sehr teuer. Wenn man beim 5 G-Aufbau bewusst auf die bisher verbauten Komponenten verzichtet, muss man keinen Rückbau bei den bestehenden Netzen vornehmen.

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